Oliver bat mich um Stellungnahme, warum ich mich für die Anonymität von LinkLift Publishern stark mache.
Ich hatte ja schon einmal dargestellt, dass ich selber das Kaufen von Links grundsätzlich dann nicht für “böse” halte, wenn der Content des Link Käufers eine hohe Qualität aufweist und der Publisher die Gelegenheit hatte, einen Kaufgesuch nach einer sorgfältigen Prüfung anzunehmen oder abzulehnen. Johannes von Sistrix stellt weiterhin heraus, das thematischer Bezug wesentlich ist, und ich kann mich dieser Meinung ebenfalls nur voll anschließen. Eine themenbezogene Verlinkung hilft nämlich nicht nur der verlinkten Webseite, sondern kann auch die thematische Authorität der verlinkenden Seite stärken – mal ganz abgesehen davon, dass eine solche thematische Verlinkung für den User natürlich wesenlich mehr Sinn macht.
Suchmaschinen wie Google jedoch weisen in Ihren Webmasterrichtlinien darauf hin, dass Sie von der Teilnahme an “…Link-Programmen …, die dazu dienen, Ihr Ranking oder Ihren Seitenrang-Wert zu verbessern…” abraten. Unter Link-Programmen könnte man auch gekaufte Links subsumieren.
Man kann von dieser Position der Suchmaschinen halten was man will (wie auch von einigen anderen doch sehr zweifelhaften Meinungen), es ist nun einmal deren Index, und daher können die Suchmaschinen machen, was sie wollen. Und das Suchmaschinen sich das Recht vorbehalten, Publisher und Werbetreibende abzustrafen, wenn ihnen etwas zu bunt wird, ist ebenfalls vielfach erwiesen.
Insofern ist nun die Frage, wie man als Publisher damit umgeht. Und dies hängt insbesondere für Blogger davon ab, über welche Kanäle man seinen Traffic bezieht – lies: inwieweit man auf Suchmaschinen angewiesen ist. Einer Suchmaschinen-Authorität wie Shoemoney ist es z.B. ziemlich egal, was Suchmaschinen von seinem Blog halten, da seine Leser laut eigener Angabe fast ausschließlich über die Marke Shoemoney, Bookmarks und RSS-Abos zu seinem (zugegebenermassen auch ziemlich guten) Content finden. Dies lässt sich jedoch sicherlich nicht verallgemeinern, die meisten Publisher haben ein Interesse an guter Suchmaschinenplazierung und Suchmaschinentraffic.
Es hängt aber auch davon ab, wie die Werbetreibenden den Link-Einkauf sehen. Und hier kann ich bestätigen, dass nur die allerwenigsten Werbetreibenden möchten, dass dies an die große Glocke gehängt wird. Das kann auch soweit gehen, dass Publisher gemieden werden, wenn diese die gekauften Links als solche kennzeichnen.
Insofern ist die Position, dass Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist, vom “Moral Highground” her gesehen zwar nicht sonderlich schön, aber sicherlich verständlich und nachvollziehbar. Wir bei LinkLift respektieren den Wunsch nach Anonymität und empfehlen bei der Anmeldung neuer Webseiten, in der Beschreibung die URL, den Namen und bestimmte Keywords zu vermeiden – um zu verhindern, dass Publisher wider besseren Wissens “Porzellan zerschlagen”. Und wenn sich ein Publisher in Kenntnis der Sachlage bewußt gegen unsere Empfehlung für eine Veröffentlichen entscheidet, dann sei dem eben so.

Habe gestern Euer Service genutzt und bin davon überzeugt, dass dies ein richtiger Weg ist – wenn auch nicht der einzige!
Wie sollen StartUps oder neue Ideen publik werden, wenn nicht über a l l e möglichen online Kanäle.
Liebe Grüße aus Wien
[...] Links verkaufen: Gut oder schlecht? Sistrix hat einen interessanten Beitrag zum Thema “Gefahren der Linkvermietung” veröffentlicht und beim Linklifter wird erklärt, warum Linklift sich bei den Namen der Domains lieber bedeckt hält. [...]
Also ich halte nicht viel von Link kauf …., finde Portale aber ganz hilfreich welche zu dem Link auch passenden Content ( eine eigene Infoseite ) bieten …
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So kann man auch ganz nett andere schöne Seiten finden.
[...] Gefahr durch Linkvermietung? Ausführliche Argumentationen zum Für & Wieder gibts bei Linklifter, Johannes & bei Jojo. Ich war/bin da seoparanoid und versuche mich zu dem Thema Linkvermietung möglichst bedeckt zu halten
[...]
[...] google, search, seo, smm, smo, social media , bislang 7 mal gelesen gelesen. Diesen Artikel bei del.icio.us oder bei Mister Wong oder bei Lycos iQ speichern. VerwandteBeiträge [...]
Manchmal habe ich es satt,- dieses heuchlerische Getue in Sachen Linktausch, Linkkauf, Pageranking, usw………
Die richtigen Geschäfte im Netz werden nicht mit Diskussionen über das Hin- und wieder der Relativitätstheorie oder mit pseudointellektueller Kost, sondern mit Seiten, die von allem etwas haben: Inhalt, Angebot, Werbung und Ideen.
Die Wichtigtuer von wegen wer “Linktausch(t)” kommt in die Hölle, ist blöd, und hat das Recht auf Leben verspielt……. gehen mir am A…. vorbei.
Oder die Debatte zum passenden “Content” – es ist doch für Seiten, mit denen Leute Geld verdienen wollen – müssen egal. mit was sie zu Verkäufen kommen. Mit den prophetenhaften Ausführungen der Besserwisser verdient man nichts.
Also lasst doch jeden wie er will. Oder ist es nicht doch der Neid, weil man selbst nichts Richtiges auf die Reihe bekommt ? Wo man doch sooooo intellektuell ist…….
Also, ich vermiete noch günstige PR6 und PR 7 – Links – wer Lust hat was vererbt zu bekommen , melde sich bitte !
Bis dann !
Kann Google es herausfinden ob man Links gekauft hat oder nicht?
Man muss ja ein script an die stelle machen
mfg
@Klimawandel-
Sofern die Links als Werbelinks gekennzeichent sind natürlich ohne Probleme. Ansonsten gilt immer das Thema “Vermutung”.
Sofern Du die algorithmische Erkennung von nicht als Werbung kenntlich gemachten Links meinst, ist dieses Interview mit Adam Lasnik ganz gut.
Generell gilt: Das Linklift Script ist serverseitig gestaltet, so dass der generierte HTML Code aussieht wie “normales” HTML. Insofern sind es eher Systematiken wie Link-Häufungen und fehlender Themenbezug, welche gekaufte Links verraten können.
Informativer Beitrag; der Trend geht momentan sowieso in Richtung Cloaking, siehe das neue InLinks Programm von TLA.
Hallo,
also ich denke das Thema ist immer noch aktuelle, auch wenn der Beitrag schon ein wenig älter ist. Ich denke auch das MR. GO nicht immer merken wird wenn es nicht gerade offensichtlich ist, das der Link gekauft wurde. WOher denn auch? Steht dort dann etwa Alt-Tag”gekaufter Link” nein. Also….