hat Lisa gerade noch so widerstanden und das ganze in einem königlichen Comic-Strip verewigt (Das Email-Malheur hat insofern auch noch was Gutes hervorgebracht).
Weil Lisa aber nicht sonderlich religiös und mein Pferdefuß deutlich besser pedikürt ist, möchte ich mich vor allem den inhaltlichen Kritikpunkten widmen:
Potentieller Interessenskonflikt (zwischen einer in Personalunion ausgeführten Rolle als “Anzeigenverkäufer” und “Redakteur”)
LinkLift versteht sich als outgesourcte Anzeigenverkäufer-Truppe für Blogger und Webmaster. Gerade dadurch möchten wir beitragen, den Interessenskonflikt aufzulösen. Wir bezirzen die Werbetreibenden, der Blogger konzentriert sich auf das Schreiben von wunderbaren Texten (und in Lisa’s Fall noch schönerer Comics).Inhaltliche Unberechenbarkeit der Werbebuchungen (weil man ja bei gewissen Anbietern offensichtlich garnicht beeinflussen kann, was da jetzt für Anzeigen erscheinen)
Bei LinkLift hat der Blogger ein Veto-Recht, was auf seine Webseite draufkommt. Jede von uns (mühsam) verkaufte Anzeige muß vom Blogger moderiert werden. Und wenn da der Daumen nach unten zeigt, hat der Werbetreibende Pech gehabt – und bekommt sein Geld zurück, während wir in die Röhre schauen.Ästhetik (diese Blink-Link-Textboxen stören mich)
Über Ästhetik läßt sich vortrefflich streiten, doch nach diversen Petitions-Emails sehen wir ein, dass unser doch ein wenig bevormundendes Design des LinkLift-Plugins den gestalterischen Freiraum des Bloggers/Webmasters doch arg eingeschränkt hat. Besserung gelobt, eine CSS freundliche Version des Plugins (mit flexiblem ul- und li- Tag Gebrauch) steht nun zum Download bereit.
Wenngleich ich ziemlich sicher bin, dass Lisa ihre Meinung doch nicht ändern wird, so hoffe ich, dass der eine oder andere dann doch dem Mann mit dem pedikürten Pferdefuß ‘nen klitzekleinen Textlink zur Vermarktung gibt.
